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Wie unsere KI-Raketen ins Machen kommen

Es ist Juni. Ein Relaxdays-Kollege sitzt an seinem Kennzahlen-Dashboard und probiert aus, wie weit er es mithilfe von KI weiterentwickeln kann.

Der Ansatz funktioniert. Also behält er die Erkenntnis nicht für sich: Er dokumentiert seinen Weg, formuliert eine kurze Anleitung und teilt sie im Relaxdays Slack-Channel.

Die ersten Kolleginnen und Kollegen reagieren, stellen Fragen und testen den Workflow an ihren eigenen Dashboards. Aus einem Versuch wird ein Austausch. Aus dem Austausch entstehen neue Anwendungen.

Heute nutzen bereits drei weitere Abteilungen denselben KI-gestützten Workflow, um ihre Dashboards weiterzuentwickeln, wichtige Steuerungskennzahlen transparenter verfügbar zu machen und den Fachkollegen damit ein tieferes Verständnis ihrer Bereiche zu geben.

Der Ausgangspunkt war kein großes Projekt. Kein lang geplanter Roll-out. Es war ein Kollege, der etwas ausprobiert und sein Wissen geteilt hat. 

Was hier innerhalb weniger Wochen entstanden ist, beginnt mit einem Gedanken, der bei Relaxdays schon länger fest verankert ist. 2023 haben wir unsere Unternehmenswerte entworfen. Einer davon: 

Probieren. Lernen. Wachsen.

Der Wert beschreibt, wie wir neuen Ideen begegnen wollen: Raum geben, Erfahrungen teilen und aufeinander aufbauen.

Übertragen auf KI heißt es bei Relaxdays: Wer eine sinnvolle Anwendung ausprobieren möchte, soll nicht erst zehn Anträge ausfüllen müssen, um Zugang zu einem geeigneten Werkzeug zu bekommen. Kolleginnen und Kollegen haben die Möglichkeit, Claude, ChatGPT oder andere Anwendungen an ihren tatsächlichen Aufgaben kennenzulernen. 

Wer erste Erfahrungen gesammelt hat, soll sie außerdem nicht für sich behalten müssen. Dafür braucht es Orte, an denen aus „Ich habe da etwas ausprobiert“ ein Gespräch mit anderen werden kann.

Manchmal genügt dafür ein kurzer Beitrag im Slack-Channel – so wie bei unserem Kollegen. In anderen Fällen lohnt es sich, über eigene Formate die Bühne für Innovation zu schaffen: in unserem KI Insights Meeting stellen Kollegen ihre Anwendungen ausführlicher vor und zeigen, was in der Praxis funktioniert hat. Im Developer Forum gehen unsere IT-Teams gemeinsam tiefer in neue Technologien und konkrete Lösungsansätze. Und über Basisschulungen werden Berührungsängste abgeräumt. 

Wichtig ist vor allem: 

Nicht jeder erste Test braucht sofort einen vollständigen Business Case. Manchmal ist das erste Ergebnis eine Verbesserung. Manchmal ist es die Erkenntnis, dass ein Ansatz noch nicht trägt. Beides hilft beim nächsten Schritt.

Genau darin zeigt sich „Probieren. Lernen. Wachsen.“

Ein Kollege hat etwas ausprobiert.
Andere haben seine Erfahrung aufgegriffen.
Heute arbeiten drei weitere Abteilungen mit dem daraus entstandenen Workflow.